Rückblick- Resi

"Zu Gast im Nähmaschinen-Museum", 31.05.26

Bei schönstem Wetter erlebten zahlreiche Gäste im Garten des Nähmaschinen-Museum einen Sprung ins Jahr 1895 -

in die Welt von Resi, einer Weiss- und Stör-Näherin.

Theresia - Resi - nahm uns mit auf eine Reise durch ihren Alltag und berichtete von Herausforderungen und Freuden. Wir erfuhren aus erster Hand, wie das Leben damals war: harte Arbeit, filigranes Handwerk und der Stolz, Teil einer bedeutenden Handwerkstradition zu sein - zwischen Tradition, Innovation und den ersten mechanischen Nähmaschinen, die vieles veränderten.

Sie plauderte aus dem Nähkästchen, erzählte von alten Bräuchen und gab Einblicke in Techniken, die heute nur noch wenigen bekannt sind.

Kaum ein Thema blieb ausgespart: Von der Aussteuer zu Putzlappen, vom Druckknopf zum Taufkleid, vom Leben einer "selbstständigen" Frau über die Wiederverwertung von Knöpfen bis zur Monatshygiene der Frau vor 120 Jahren...

Ein grosses Danke an:

Elisabeth "Resi" Aschl, die für diesen Anlass mit grossem Engagement und viel Vorbereitungsarbeit in die "Haut" ihrer Urgrossmutter geschlüpft ist

Johann Zapletal - für den Einsatz bei der Materialvorbereitung, dem Transport, Bühnenbau und der Technik

und an Jolanda Höhn, unsere "Bardame"

Resi ist (wieder) unterwegs...